Sport ist gesund und in den eigenen vier Wänden zu Corona-Zeiten durchaus erlaubt - doch es gilt auf die auf die Lautstärke und Ruhezeiten zu achten.
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Die Corona-Pandemie zwingt beinahe jeden, sich neu zu organisieren. Das gilt für die Arbeit, den Einkauf und bei vielen auch für den Sport. Da Fitness-Studios geschlossen haben und Sportvereine mit dem Training aussetzen, bleiben oft nur die eigenen vier Wände, um sich fit zu halten und Kalorien zu verbrennen. Auch dabei muss man sich, selbst in Zeiten von COVID-19, an die Regeln halten. Zu laut sollten die Workouts nicht sein.

Ruhezeiten einhalten

Die einen kramen alte DVDs mit Trainingsvideos aus den Schubladen. Andere suchen auf YouTube nach den passenden Übungen.

Handelt es sich dabei um Yoga oder anderen Sport, der eher ruhig ist: kein Problem.

Sobald sich aber ein „Hampelmann“ an den nächsten reiht, viel gesprungen wird oder man den Marathon auf dem knarzenden Parkett im Flur absolviert, sollte man auch an die Mitmieter denken.

Konkret heißt das: Die Ruhezeiten müssen eingehalten werden.

Die Regelungen diesbezüglich sind zwar je nach Gemeinde und Bundesland unterschiedlich. Grob gilt allerdings, dass von 22 Uhr bis 7 Uhr während der Woche Nachtruhe zu herrschen hat und auch in der Mittagszeit von 13 Uhr bis 15 Uhr der Lärmpegel herabgefahren werden sollte. Samstags erstreckt sich die Ruhephase von 19 bis 8 Uhr wohingegen an Sonn- und Feiertagen generell kein Krach erlaubt ist.

Kinderlärm ist zu tolerieren

Weil nun aber immer mehr Menschen zu Hause bleiben (müssen), kann es in Häusern mit mehreren Parteien bisweilen etwas lauter werden. Der Deutsche Mieterbund rät daher: „Alle Seiten müssen jetzt toleranter sein.“ Eine Stunde Sport zu treiben – wenn man es mit der Lautstärke nicht übertreibt – sollte durchaus in Ordnung sein. Bestenfalls spricht man mit den Mitmietern.

Wenn jedoch Kinder in der Wohnung sind und dort spielen, muss man selbst die Ruhe bewahren.

Kinderlärm gilt als privilegiert. Kurzum: Die Kleinen dürfen lauter sein.

Das bedeutet nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland betont: „Ballspielen in der Wohnung geht nicht.“ Dafür sollte man dann schon nach draußen an die frische Luft.

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